Kochendwassergeräte

Hier finden Sie unsere Kochendwassergeräte, die vor allem in der Küche für kochendes Wasser, zum Beispiel für Kaffee oder Tee, genutzt werden. Auch das Spülwasser kann bei fehlendem Warmwasseranschluss so erwärmt werden. Mit den großen Wasserkochern, die an der Wand hängen, lassen sich bis zu fünf Liter Wasser erhitzen. Das Gerät muss dazu jedes Mal über ein Ventil mit der gewünschten Wassermenge befüllt werden, eine Skala erleichtert die Abmessung. Es ist dann allerdings immer nur diese Menge an warmem Wasser verfügbar.

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Kochendwassergeräte

Hier finden Sie unsere Kochendwassergeräte, die vor allem in der Küche für kochendes Wasser, zum Beispiel für Kaffee oder Tee, genutzt werden. Auch das Spülwasser kann bei fehlendem Warmwasseranschluss so erwärmt werden. Mit den großen Wasserkochern, die an der Wand hängen, lassen sich bis zu fünf Liter Wasser erhitzen. Das Gerät muss dazu jedes Mal über ein Ventil mit der gewünschten Wassermenge befüllt werden, eine Skala erleichtert die Abmessung. Es ist dann allerdings immer nur diese Menge an warmem Wasser verfügbar.

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Kochendwassergeräte Kaufberatung

Kochendwassergeräte gibt es schon sehr lange. Möglicherweise kennen Sie diese unter anderen Bezeichnungen. Es sind aber keine üblichen Wasserkocher oder Mini-Durchlauferhitzer, die Unterschiede erläutern wir weiter unten. Erhalten Sie in diesem Beitrag allgemeine Informationen zum Aufbau und der Funktionsweise der Kochwasserendgeräte, zu ihren Vor- und Nachteilen sowie zu ihren Einsatzbereichen.

Was sind eigentlich Kochendwassergeräte genau?

Diese Geräte lassen ihrem Namen entsprechend jederzeit direkt aus Ihrer Küchenarmatur kochendes Leitungswasser fließen. Zu diesem Zweck verfügen sie über einen Wassertank, der oft fünf Liter fasst. In diesem wird permanent der gewünschte Vorrat an Kochwasser bereitgehalten. Je nach Modell lassen sich mit einem Kochendwassergerät auch niedrigere Wassertemperaturen einstellen, zum Teil ist die Temperatur stufenlos wählbar. Wenn Sie nur kaltes Leitungswasser benötigen, aktivieren Sie das Gerät einfach nicht.

Bei der Verwendung in der Küche – dem Haupteinsatzzweck – sind Kochendwassergeräte eine gute Alternative zum Warmwasserspeicher, Wasserkocher oder Durchlauferhitzer. Der wichtigste Vorteil besteht gegenüber diesen Geräten darin, dass sie wirklich kochendes Wasser mit 100 °C liefern und dabei keine gesonderte Bedienung erfordern.

Wie funktionieren Kochendwassergeräte?

Das Kochendwassergerät ist ein Wasserbehälter mit einem Heizelement. Dieses wird per Schalter und Temperatursensor angesteuert, es erhitzt das Wasser auf 100 °C oder eine andere eingestellte Temperatur.


Der Behälter wird an der Wand über der Armatur montiert und ist mit dieser sowie mit der Wasserzuleitung verbunden. Auf diese Weise kommt kochend heißes Wasser aus dem Wasserhahn. Manche Nutzer haben Bedenken wegen des möglicherweise hohen Stromverbrauchs der Kochwasserendgeräte, jedoch ist ihr Wirkungsgrad sehr hoch. Das hat verschiedene Ursachen:

  • Die elektrische Energie wird zu 100 % in Wärme umgewandelt.
  • Beim Aufheizen entstehen nur sehr geringe Wärmeverluste, die allerdings vom Material des Behälters abhängen.
  • Das Wasser wird nur bei tatsächlichem Bedarf erhitzt.


Dieser Wirkungsgrad bezieht sich aber nur auf die Bereitstellung von kochendem Wasser. Würde dieses auf einer Herdplatte erhitzt, wäre der Wirkungsgrad niedriger. Für normales Heißwasser etwa zum Händewaschen oder Geschirrspülen ist die solare Brauchwassererwärmung insgesamt effizienter und umweltfreundlicher.

Wie unterscheiden sich Kochendwassergeräte von ähnlichen Lösungen zur Wassererwärmung?

Es gibt die oben genannten alternativen Geräte, die sich hinsichtlich der Bedienung, der Leistung und des Komforts von Kochendwassergeräten unterscheiden:

  • Wasserkocher: Dieser liefert auch kochendes Wasser, übrigens zu vergleichbar geringen Stromkosten, mithin sehr effizient. Allerdings kühlt das Wasser sofort wieder ab, außerdem ist die Bedienung unkomfortabler. Im Behälter des Kochendwassergeräts kann bei entsprechender Einstellung ein Vorrat an kochendem Wasser zur Verfügung gestellt werden. Der Nutzer kann sich damit jederzeit einen Kaffee oder Tee aufbrühen, indem er einfach den Wasserhahn aufdreht.
  • Warmwasserspeicher: Dieser hält ebenfalls heißes Wasser bereit, aber höchstens bis 85 °C, bei günstigeren Geräten nicht einmal so heiß. Der Warmwasserspeicher ist auch nicht als Vorratsbehälter für kochendes Wasser konzipiert, sondern zum Beispiel für das Wasser zum Geschirrspülen, Händewaschen oder (im Bad) Duschen. Natürlich verbraucht er dafür auch weniger Strom.
  • Durchlauferhitzer: Hier liegen die Höchsttemperaturen mit maximal 60 – 75 °C noch etwas niedriger und werden auch nur bei Bedarf herstellt. Das ist hinsichtlich der Energieeffizienz günstiger, allerdings nutzt man die großen Durchlauferhitzer für große Wassermengen (Dusche, Wannenbad), was für diese Anwendungsszenarien die Kosten wiederum in die Höhe treibt.


Es geht ausdrücklich nicht darum, dass Kochendwassergeräte diesen genannten alternativen Geräten überlegen wären. Sie sind einfach für ein anderes Anwendungsszenario gedacht: die Bereitstellung einer vergleichsweise geringen Menge von kochendem Wasser.

Kochendwassergeräte kaufen: Worauf kommt es an?

Wenn Sie so ein Gerät anschaffen möchten, sollten Sie bei dessen Beschreibung auf die nachfolgend genannten Eigenschaften achten.

  • Komfort: Erwünscht ist in der Regel eine stufenlose Temperaturwahl. Diese reicht dann bis zum Siedepunkt, der bei entsprechender Einstellung schnell erreicht werden sollte. Nur dann ist das Gerät wirklich komfortabel. Wichtig ist die Fähigkeit des Geräts, auch geringe Teilfüllungen aufzukochen, etwa nur für die Tasse Tee. Das spart nämlich sehr viel Energie, Zeit und Wasser. Ein wichtiges Merkmal der Kochendwassergeräte ist die sogenannte Fortkochstufe. Wenn diese vorhanden ist, wird die Siedetemperatur gehalten. Das verbraucht mehr Strom, hat aber den Vorteil, dass Sie sich bis zum Abschalten zum Beispiel jede halbe Stunde eine neue Kanne Kaffee oder Tee aufbrühen können – bei einer Familienfeier ein sehr großes Plus. Nicht zuletzt gehört zum Komfort, dass die nötige Armatur im Gesamtpaket schon integriert ist oder dass sich das Gerät an eine handelsübliche Armatur anschließen lässt.
  • Sicherheit: Gute Kochendwassergeräte sind “steckerfertig”. Sie schließen Sie nur noch an das Stromnetz an. Es gibt durchaus auch Ausführungen, die ein Fachmann installieren muss. Ein weiteres Sicherheitsfeature ist die Kindersicherung, etwa bestehend aus einem Dreh-Drück-Mechanismus. Diese verhindert, dass sich ein Kind mit kochendem Wasser verbrüht. Ebenso sollte die Armatur an ihrer Oberfläche vergleichsweise kühl bleiben, wenn kochendes Wasser gezapft wird, um Verbrennungen zu verhindern. Selbstverständlich darf kein Dampf aus dem Gerät austreten.

Das Material der Kochendwassergeräte

Wenn Sie Kochendwassergeräte anschaffen, müssen Sie auf das Material achten. Da das kochende Wasser überwiegend bis ausschließlich für die Essenszubereitung (inklusive Kaffee- und Teezubereitung) verwendet wird, ist ein maßgeblicher Fakt, dass von dem Gerät keine Weichmacher aus Plastikbestandteilen ins Wasser gelangen. Gerade kochendes Wasser spült die gefährlichen Phthalate leicht aus. Daher wählen die meisten Verbraucher ein Kochendwassergerät ohne inwendiges Plastik oder am besten gleich ganz aus Edelstahl.


Modelle aus Plastik sind inzwischen sehr umstritten, manche Nutzer bemerken einen stärkeren Plastikgeruch oder -geschmack, der sie beunruhigt und darüber hinaus natürlich die Aromen von Essen und Getränken stark beeinträchtigen kann. Allerdings kommen die Kochendwassergeräte aus Edelstahl leider auch nicht komplett ohne Kunststoffbauteile aus. Doch Edelstahl sieht sehr gut aus und weckt die Hoffnung, dass es keine Plastikanteile gibt. Das müssen Sie vor dem Kauf überprüfen.
Etwas Plastik an den äußeren Bedienelementen ist kein Problem, aber innen, wo das Wasser fließt oder steht und dabei zum Kochen gebracht wird, ist es tabu. Wenn das der Fall ist, wäre Edelstahl vorzuziehen – trotz eines möglicherweise etwas höheren Anschaffungspreises. In solchen Geräten wird das Wasser gänzlich ohne Nebengeruch oder -geschmack erhitzt.


Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Edelstahl die Hitze besser speichert, was Energie spart. Sie werden freilich kein Kochendwassergerät komplett aus Stahl finden, im Griff und in der Wasserstandsanzeige gibt es immer etwas Plastik. Dieses schadet aber nicht.Die überwiegend aus Plastik bestehenden preiswerteren Geräte sollten per se natürlich auch nicht gesundheitsgefährdend sein, für die entsprechende Kontrolle ist der TÜV zuständig. Doch sie könnten Unbehagen verursachen, außerdem ist bei einigen von ihnen ein gewisser Plastikgeschmack wirklich nicht zu leugnen. Vor allem billige Ware auch China ist für solche Schwächen sehr berüchtigt. Setzen Sie unbedingt auf deutsche, europäische oder US-amerikanische Markenhersteller.

Kochendwassergeräte aus Glas

Es gibt ältere Geräte aus Glas, die schick aussehen, aber zwei entscheidende Nachteile haben: Das Glas wird äußerlich sehr heiß und nimmt sehr schnell Schlieren durch Kalk im Wasser an. Gerade bei etwas härterem Wasser ist der Effekt unübersehbar, manche Nutzer reinigen solche Geräte täglich. Inzwischen werden Modelle aus Glas nur noch selten angeboten.

Zusätzliche Features der Kochendwassergeräte

  • Wasserstandsanzeige: Diese sollte auch Teilmengen etwa ab 0,25 Liter in kleinen Schritten bis zur vollständigen Befüllung gut ausweisen.
  • Entkalkungsschublade: Natürlich verkalken die Geräte mehr oder minder stark. Das hängt von Ihrer Wasserhärte ab. Daher ist eine gut von vorn zugängliche Entkaltkungsschublade unverzichtbar.
  • Doppelwand: Das Gehäuse muss vor Verbrennungen schützen, was wirklich sicher nur mit einer Doppelwand funktioniert.
  • Installation: Diese sollte leicht auch durch Laien möglich sein.

Kochendwassergeräte: Fazit

Für den Zweck, jederzeit schnell über kochendes oder sehr heißes Wasser zu verfügen, sind diese Geräte die erste Wahl. Es gibt sie von bewährten deutschen Marken, denen Sie vertrauen dürfen. Die Diskussion um das Plastik – auch deutsche Markenhersteller verwenden teilweise Hartplastik – hat zugegebenermaßen einen subjektiven Touch, doch wir wollten sie nicht unter den Tisch fallen lassen.

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